Medizinische Aspekte der Selbstbefriedigung

In der modernen Gesellschaft wird die Selbstbefriedigung auch als Masturbation bezeichnet. Bereits im Kindesalter kann ein erstes Gefühl der sexuellen Lust empfunden werden. Im Rahmen der Pubertät wird der eigene Körper oftmals näher erkundet. Die anfängliche Scheu vor der Sexualität spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Für viele Männer nimmt die Masturbation einen wichtigen Stellenwert im alltäglichen Leben ein. So wird die Selbstbefriedigung von vielen Männern ergänzend zum Geschlechtsverkehr mit einem Partner durchgeführt. Oftmals wird die Masturbation auch als ein Ersatz für Sex angesehen.

Der eigene Körper als Partner

MasturbationBis dato wurde jedoch nicht eindeutig festgelegt, wie oft pro Tag masturbiert werden darf. Das eigene Verlangen wird als ein gesunder Richtwert angesehen. Viele junge Männer masturbieren bis zu zehn Mal pro Tag. Neben der aktuellen Lebenssituation nimmt auch die psychische Verfassung einen wesentlichen Einfluss auf die Häufigkeit der Selbstbefriedigung. Sofern beispielsweise ein besonders hohes Maß an Stress vorliegt, masturbieren viele Männer häufiger als normal. Sie versuchen damit in erster Linie, den Stress zu kompensieren. Die während eines Höhepunkts freigesetzten Glückshormone können einen positiven Einfluss auf die Psyche eines Mannes nehmen. Viele Männer sehen die Selbstbefriedigung aus diesem Grund auch als einen Ersatz für Suchtmittel wie beispielsweise Alkohol oder Nikotin an. Auch in der Gesellschaft wird die Masturbation nicht mehr tabuisiert. Es finden sogar Wettbewerbe statt, wie dieser in London.

Die Selbstbefriedigung als Balsam für die Seele

Die Masturbation wird nicht als schädlich angesehen. Darüber hinaus können auch keine Krankheiten als die Folge einer wiederholten Masturbation in Erscheinung treten. Von führenden Medizinern wird die mit der Selbstbefriedigung verbundene Sexualität sogar als vorteilhaft angesehen. Die freigesetzte Energie kann sich positiv auf die Funktionsfähigkeit des Gehirns auswirken. Die positiven Folgen der Masturbation wurden jedoch erst in den vergangenen Jahren deutlich. Wenn Frauen Masturbieren werden häufig auch Sexspielzeuge eingesetzt. Nach der Meinung von Medizinern besteht aber auch bei der Benutzung von hochwertigen Dildos keinerlei Verletzungsgefahr.

Die Gegner der Masturbation

Im 18. Jahrhundert wurde die Selbstbefriedigung noch als äußerst schädlich angesehen. So wurde die Selbstbefriedigung immer wieder für das Auftreten von diversen Krankheiten verantwortlich gemacht. Historischen Aufzeichnungen zufolge soll die Masturbation unter anderem für Potenzprobleme verantwortlich gewesen sein. Gleichzeitig habe die Masturbation das Auftreten von Sehstörungen begünstigt. Beweise hierfür konnten jedoch nicht erbracht werden. Streng gläubige Menschen lehnen die Masturbation bis dato immer noch konsequent ab. Nicht selten werden sogar mitunter gefährliche Maßnahmen in Angriff genommen, welche das Masturbieren verhindern sollen. So wurden viele junge Männer in der Vergangenheit an ihr Bett gefesselt. Gleichzeitig wurden die betroffenen Männer als Sünder bezeichnet.

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